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Wann zahlt die Kfz-Versicherung nicht?

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July 27, 2011 at 11:22 am

Die Kfz-Versicherung sorgt dafür, dass wir im Falle eines Unfalls abgesichert sind. Die Haftpflicht begleicht Schäden beim Unfallopfer und sorgt dafür, dass Schmerzensgeld und Ähnliches gezahlt wird. Die Kaskoversicherung kümmert sich darum, dass der Schaden am eigenen Wagen reguliert wird, damit man schnell wieder mobil ist. Doch was muss man beachten und unter welchen Umständen zahlt die Kfz-Versicherung nicht?

Wenn es zu einem Unfall kommt, dann sind häufig hohe Summen im Spiel. Selten ist es nur die Summe, die für die Reparatur der Unfallfahrzeuge benötigt wird. Oft wird dem Unfallopfer Schmerzensgeld zugesprochen und im schlimmsten Fall bleiben Langzeitschäden, die kostenaufwendige Therapien nach sich ziehen. In diesem Fall wäre es eine Katastrophe für den Unfallverursacher, wenn der Versicherungsschutz nicht greifen würde und man wäre sein Leben lang verschuldet.

Kaskoversicherung

Die Voll- oder Teilkasko sorgt dafür, dass man, auch wenn man einen Unfall selbst verschuldet, den Schaden ersetzt bekommt. Bei bestimmten Voraussetzungen zahlt diese Versicherung jedoch nicht oder nur einen Teil des Schadens. Wenn zum Beispiel wissentlich ein nicht mehr verkehrstüchtiges Kfz gefahren wird, zahlt die Kaskoversicherung in der Regel nicht. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Bremsbelag bei allen vier Bremsen völlig abgenutzt ist. Auch der Schaden an einem unangemeldeten Fahrzeug wird von der Versicherung nicht getragen. Des Weiteren sind vorsätzlich herbeigeführte Schäden zum Zwecke des Versicherungsbetrugs nicht versichert und der Versicherungsnehmer bleibt auf den Kosten sitzen. Dasselbe gilt für Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder bei Unfallflucht und falschen Angaben im Schadensfall. Wenn der Fahrer mit dem Wagen an einem illegalen Rennen teilnimmt, kann er nicht erwarten, dass ein möglicher Schaden beglichen wird. Auch grobe Fahrlässigkeit sorgt dafür, dass es zumindest Abzüge bei der regulierten Schadenssumme geben kann. Dies ist unter anderem der Fall, wenn in das Auto eingebrochen wurde, weil etwas Wertvolles gut sichtbar im Wagen lag. Bei Verkehrsunfällen und anderen Schäden zahlt die Kaskoversicherung aber auch, wenn der Versicherungsnehmer diese selber verursacht hat und keine grobe Fahrlässigkeit vorgelegen hat.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Bei der Haftpflichtversicherung verhält es sich anders als bei der Kaskoversicherung. Sie ist dem Geschädigten gegenüber in jedem Fall zu einer Leistung verpflichtet. Auch bei grober Fahrlässigkeit ist die Versicherung von dieser Verpflichtung nicht ausgenommen. Die Kfz-Haftpflicht kann jedoch bei Fahrerflucht, dem Einfluss von Alkohol oder Drogen und bei unbefugter Benutzung des Fahrzeugs bis zu 5.000 Euro vom Fahrer zurückfordern. Auch beim Fahren ohne Führerschein oder ohne gültige Betriebserlaubnis muss der Versicherungsnehmer damit rechnen, dass Regressansprüche von der Versicherung gestellt werden.

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